Heizkosten-Vorauszahlung erneut anpassen

Heizkosten-Vorauszahlung erneut anpassen

Die Energiekosten sind weiter stark gestiegen. Was tun? Unser Tipp: die Vorauszahlungen für die Heizkosten ab dem 1. Oktober 2022 erhöhen.

Seit unserer Preisanpassung im Frühjahr haben sich Strom, Erdgas und Öl weiter drastisch verteuert. Die Preissteigerungen dürften die Erhöhung der Heizkostenvorauszahlungen deutlich übertreffen. Und Experten gehen für 2023 von weiteren Aufschlägen bei Energie und Strom aus.

Das verdeutlicht eine Modellrechnung des St. Ulrichswerks: Bei einer 2-Zimmer-Wohnung mit 57 Quadratmetern ist damit zu rechnen, dass die Heizkosten, die 2021 bei rund 400 € lagen, in diesem Jahr auf rund 1.500 € und 2023 sogar auf rund 1.640 € klettern. Das entspricht einer Vervierfachung.

Von diesen Entwicklungen sind alle, auch das St. Ulrichswerk und seine Mieter, gleichermaßen betroffen. Um sehr hohe Nachzahlungen bei der Heizkostenabrechnung zu verhindern, sollten die monatlichen Vorauszahlungen für Heizkosten ab dem 1. Oktober nochmals angepasst werden. Daher empfiehlt das St. Ulrichswerk den Mietparteien, bereits heute auf freiwilliger Basis eine Erhöhung der Vorauszahlung vorzunehmen.

Sollten Sie eine Erhöhung der Vorauszahlungen wünschen, wenden Sie sich per Email oder postalisch an das St. Ulrichswerk.

Bei einer spürbaren und nachhaltigen Entspannung auf dem Energiesektor, die derzeit aber nicht absehbar ist, könnte die Heizkostenvorauszahlung wieder sinken. (27.09.2022)